Aktuelles

Was ist los in der Gemeinde? Hier informieren wir Sie über die Projekte der nächsten Zeit.

Ton Art - Wir sind der Chor! am Samstag, 11. Februar, um 18 Uhr in der Ober-Beerbacher Kirche.

Chor TonArt beim Konzert in der Kirche 2018

Schon 2017 und 2018 war der Chor TonArt Alsbach in der Ober-Beerbacher Kirche zu Gast. Wir Sängerinnen und Sänger waren begeistert von der wunderbaren Akustik, die sehr zum Gelingen der Konzerte beitrug. Es war uns eine große Freude zu erleben, wie wir das Ober-Beerbacher Publikum mit unserer Musik berührten! Daran wollen wir im neuen Jahr gerne anknüpfen.

Der Chor singt unter der musikalischen Leitung von Klaus Vetter geistliche und weltliche Lieder aus verschiedenen Epochen und Musikrichtungen. Es wird ein bunter Mix aus deutschen und englischen Liedern sowie afrikanischer Folklore erklingen. Dazwischen werden wir mit kleinen literarischen Beiträgen unterhalten, um so das neu begonnene Jahr klang- und schwungvoll, besinnlich und heiter und voller Zuversicht zu begrüßen.

Die evangelische Kirchengemeinde Ober- Beerbach und der Chor TonArt Alsbach laden herzlich ein zu diesem Konzert, das unter dem Motto steht:

„TonArt - Wir sind der Chor!“

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Text und Bild: Brigitte Eßlinger, TonArt Alsbach

Glaube bewegt Weltgebetstag 2023 aus Taiwan. Wir feiern mit - am 6. März im Frauenfrühstück.

Weltgebetstag Banner 2023 Landkarte von Taiwan Taiwanesische Eiertörtchen

Rund 180 km trennen Taiwan vom chinesischen Festland. Doch es liegen Welten zwischen dem demokratischen Inselstaat und dem kommunistischen Regime in China. Die Führung in Peking betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz und will es „zurückholen“ – notfalls mit militärischer Gewalt.

Das international isolierte Taiwan hingegen pocht auf seine Eigenständigkeit.

Als Spitzenreiter in der Chip-Produktion ist das High-Tech-Land für Europa und die USA wie die gesamte Weltwirtschaft bedeutsam. Seit Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine kocht auch der Konflikt um Taiwan wieder auf.

In diesen unsicheren Zeiten haben taiwanische Christinnen Gebete, Lieder und Texte für den Weltgebetstag 2023 verfasst. Am Freitag, den 3. März 2023, feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde diese Gottesdienste.

„Ich habe von eurem Glauben gehört“, heißt es im Brief des Paulus an die Gemeinde in Ephesus im 1. Kapitel, in den Versen 15 bis 19. Wir wollen hören, wie die Taiwanerinnen von ihrem Glauben erzählen. Was uns eint: Wir brauchen Demokratie, Frieden und Menschenrechte für alle. Die Hauptinsel des 23 Millionen Einwohner*innen zählenden Pazifikstaats ist ungefähr so groß wie Baden-Württemberg. Auf kleiner Fläche wechseln sich schroffe Gebirgszüge, sanfte Ebenen und Sandstrände ab. Über 100 kleine Korallen- und Vulkaninseln bieten einer reichen Flora und Fauna Lebensraum.

Bis ins 16. Jahrhundert war Taiwan ausschließlich von indigenen Völkern bewohnt. Dann ging die Insel durch die Hände westlicher Staaten sowie Chinas und Japans. Heute beherbergt Taiwan eine vielfältige kulturelle und sprachliche Mischung. Nur etwa 2% der Bevölkerung gelten als Indigene.

Der Konflikt zwischen der Volksrepublik China und Taiwan geht zurück auf den chinesischen Bürgerkrieg zwischen 1927 und 1949. Damals flohen die Truppen der national­chinesischen Kuomintang vor den Kommunist*innen nach Taiwan. Es folgte nicht nur der wirtschaftliche Aufschwung als einer der „asiatischen Tiger-Staaten“, sondern auch die Errichtung einer Diktatur.

Nach langen Kämpfen engagierter Aktivist*innen z.B. aus der Frauenrechts- und Umweltbewegung fanden im Jahr 1992 die ersten demokratischen Wahlen statt.

Heute ist Taiwan ein fortschrittliches Land mit lebhafter Demokratie. Gerade die junge Generation ist stolz auf Errungenschaften wie digitale Teilhabe, Meinungsfreiheit und Menschenrechte. Der hektische Alltag in den Hightech-Metropolen wie der Hauptstadt Taipeh ist geprägt von Leistungsdruck, langen Arbeitstagen und steigenden Lebenshaltungskosten. Und doch spielen Spiritualität und Traditionen eine wichtige Rolle. Die meisten Taiwaner*innen praktizieren einen Volksglauben, der daoistische und buddhistische Einflüsse vereint. Zentrum des religiösen Lebens sind die zahlreichen bunten Tempel. Christ*innen machen nur vier bis fünf Prozent der Bevölkerung aus.

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen seit über 100 Jahren für den Weltgebetstag. Zum Weltgebetstag rund um den 3. März 2023 laden uns Frauen aus dem kleinen Land Taiwan ein, daran zu glauben, dass wir diese Welt zum Positiven verändern können – egal wie unbedeutend wir erscheinen mögen. Denn: „Glaube bewegt“!

Unsere Kirchengemeinde lädt ganz herzlich zum Frauenfrühstück am Montag, 6. März um 9 Uhr ins Gemeindehaus ein.

Angelika Kleinsorge, Sigrid Plößer und Christa Panitz-Scobie berichten und bringen kleine Kostproben aus der taiwanesischen Küche mit.

Vielleicht sind auch die Eier-Törtchen dabei, die wir hier auf dem Bild sehen? Herzlich Willkommen!

Text: Weltgebetstags-Kommitee, Angelika Giesecke.
Bilder: Weltgebetstags-Kommitee.

07 02 23